Eine News aus Bayern…

Love me gender. München lebt und liebt Vielfalt. Webseite gibt Antwort auf die Frage: Was ist gender? Unter dem Motto „München lebt und liebt Vielfalt“ haben sich viele Institutionen und Organisationen mit dem Ziel zusammengeschlossen, den Bürger*innen Gender und Gleichstellungspolitik nahe zu bringen und zu erläutern sowie sich an gesellschaftlichen und politischen Debatten zu beteiligen.
https://lovemegender.de/was-ist-gender/

 

Neue Studie - Kitas im Aufbruch - Männer in Kitas

Die Rolle von Kitas aus Sicht von Eltern und pädagogischen Fachkräften. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanzierte Untersuchung greift einen gesellschaftlichen Struktur- und Kulturwandel auf, der von Prof. Dr. Carsten Wippermann, Autor der Studie, als „gleichstellungsorientierte Modernisierung von Kitas“ umschrieben wird. Dabei werden u.a. Einstellungen zu unterschiedlichen gleichstellungspolitischen Fragestellungen erhoben: Die Bedeutung von Kitas für die Berufstätigkeit von Müttern und Vätern wird ebenso thematisiert, wie die Einstellungen der Eltern zu Männern als Fachkräften in Kitas und zu den Öffnungszeiten von Krippen, Kitas und Horten. Ein Ergebnis der Studie hebt hervor, dass 78 Prozent der Eltern davon ausgehen, dass Kinder sowohl von weiblichen als auch von männlichen Fachkräften professionell betreut werden sollten.
https://www.chance-quereinstieg.de/fileadmin/company/publications/181121__Kitas_im_Aufbruch_WEB.pdf

 

Buch "Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts"

Liebe Kolleg*innen, das Buch "Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts" von Andy Hechler und Olaf Stuve ist seit kurzer Zeit als Open Access
zugänglich. Es ist 2015 erschienen und vielleicht für manche von euch immer noch interessant. Der 2015 herausgegebene Sammelband ist kürzlich im Open Access erschienen:
http://www.oapen.org/search?identifier=1004470
Eine Reihe von Rezensionen findet sich hier:
https://gerenep.dissens.de/

 

Sehenswertes Video anlässlich des 20 Jahre LAG Jungenarbeit NRW

Im Rahmen des 20. Geburtstages der LAG Jungenarbeit NRW ist folgendes sehenswertes Video entstanden. Die Fachstelle möchte hier, im Dialog mit Jungenarbeiter*innen aus NRW und darüber hinaus, die verschiedene Facetten von Jungenarbeit ergründen.
https://www.youtube.com/watch?v=8NkEtJxIJYk

 

Ist doch ein Kompliment- Behauptungen und Fakten zu Sexismus

Die Rosa Luxemburg Stiftung hat eine Broschüre herausgegeben, die Behauptungen und Fakten zum Thema Sexismus zusammenstellt. Bestellbar und als pdf herunterzuladen
https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Argumente/lux_argu_9_Sexismus_dt_11-18_3teAufl.pdf

 

Neue Studie zu Geschlechterdarstellungen auf YouTube, Instagram und in Musikvideos

2017 präsentierte die MaLisa Stiftung die Ergebnisse der bislang umfassendsten Studie zur Ermittlung von Geschlechterdarstellungen im deutschen Film und Fernsehen. Nun hat die Stiftung in einem nächsten Schritt untersucht, wie es um die Darstellung von Männern* und Frauen* auf den Plattformen YouTube und Instagram sowie in Musikvideos bestellt ist. Geschlechterdarstellungen in den erfolgreichsten YouTube-Kanälen basieren auf veraltet anmutenden Stereotypen: Während Frauen* sich überwiegend im privaten Raum zeigen, Schminktipps geben und ihre Hobbies präsentieren (Basteln, Nähen, Kochen), bedienen Männer* deutlich mehr Themen, von Unterhaltung über Musik bis zu Games, Comedy und Politik. Auf Instagram sind insbesondere die Frauen* erfolgreich, die einem normierten Schönheitsideal entsprechen. Sobald Frauen* normierten Erwartungen widersprechen, werden sie mit bösartigen Kommentaren überschüttet. Tatsache ist auch, dass Frauen* in sozialen Medien noch immer unterrepräsentiert sind.
https://malisastiftung.org/geschlechterdarstellung-neue-medien/

https://malisastiftung.org/wp-content/uploads/Selbstinzenierung-in-den-neuen-Medien.pdf

Zusammenfassung der Studie Infos zu Influencer*innen (Bundeszentrale für politische Bildung)
https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/281526/folgen-liken-posten-was-kinder-und-jugendliche-an-influencern-und-sozialen-netzwerken-fasziniert?pk_campaign=nl2019-01-30&pk_kwd=281526

 

Frankfurter Erklärung der Vielen

Von der Städelschule über das Künstlerhaus Mousonturm, das Jüdische Museum Frankfurt und das Architekturmuseum bis zur Bildungsstätte Anne Frank verpflichten sich in der Frankfurter Erklärung der vielen zahlreiche Frankfurter Institutionen dazu, Vielfalt und Pluralität zu fördern und anderen den Raum zu geben, sich an unseren Diskussionen und Entscheidungen zu beteiligen.
https://www.dievielen.de/erklaerungen/frankfurt/

 

Kunstwettbewerb 2019 der Bildungsstätte Anne Frank: Un/Sichtbar

Wer bestimmt, wer in der Öffentlichkeit auftreten kann? Wem wird heute zugehört? Und wer bleibt dabei im Hintergrund? Bei unserem diesjährigen Kunstwettbewerb laden wir Jugendliche ein, in fünf Fotos zu zeigen, wo sie unsichtbar gemacht wurden oder sichtbar werden konnten. Auch dieses Jahr gibt es viele tolle Preise zu gewinnen! Einsendeschluss ist der 1. April!
https://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/user_upload/Slider/Projekte/Plakatwettbewerb/Unsichtbar_Flyer.pdf

 

Bundesforum Männer: Fachforum „Sorgende Männer – zwischen Selbstsorge und Pflege“, am 04.04.2019 von 10:30 bis 16:30 Uhr in Kassel

Veranstaltungsort: Event- und Tagungszentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 256, 34119 Kassel (gegenüber ICE-Bahnhof KS-Wilhelmshöhe)Ist Sorgen ein neuer Megatrend im Wandel männlicher Selbstbilder und gelebter Männlichkeiten? „Caring Masculinities“ als Schlagwort von individuellen und gesellschaftlichen Sorgepolitiken beschreibt die Veränderungen, die sich in den Feldern professionelle Pflege, Angehörigenpflege und männliche Sorge und Selbstsorge beobachten lassen. Was bedeutet diese neue Verantwortung von Männern in Sorge und Selbstsorge für die berufliche Praxis der Pflege, für die Ausgestaltung von Partnerschaften und neuen sozialen Nachbarschaften, für die Entwicklung männlicher Identitäten im Lebensverlauf. Die Impulse und Workshops des Fachforums wollen die neuen Entwicklungen fachlich wie interdisziplinär beleuchten und diskutieren. Das Bundesforum Männer möchte Akteur_innen und Expert_innen miteinander vernetzen und zu neuen Sichtweisen und politischen Handlungsempfehlungen und Maßnahmen im Feld des Sorgens und der Geschlechterverhältnisse beitragen.Das vorläufige Kurz-Programm des Fachforum „Sorgende Männer – Selbstsorge und Pflege“ entnehmen Sie bitte dem Anhang bzw. dem u.st. Link.Das aktuelle Programm finden Sie unter
https://bundesforum-maenner.de/event/fachforum-sorgende-maenner-zwischen-selbstsorge-und-pflege/ Bitte melden Sie sich an unter:
https://bundesforum-maenner.de/anmeldung-fachforum-sorgende-maenner-selbstsorge-und-pflege/

 

Männer* als Opfer von Partnerschaftsgewalt

Laut den offiziellen Zahlen des Bundeskriminalamts zur Gewalt in Partnerschaften gab es 2017 rund 140.000 Opfer von versuchten und vollendeten Delikten der Partnerschaftsgewalt. Rund 82 % der Opfer sind Frauen* und 18 % Männer*. Frauen* sind nach wie vor von Partnerschaftsgewalt am stärksten betroffen. Dennoch: Auch Männer* sind eine relevante Betroffenengruppe. Männliche Verletzbarkeit und Hilfsbedürftigkeit, insbesondere im Bereich der Partnerschaftsgewalt, ist gesellschaftlich immer noch tabuisiert und wenig anerkannt. Gewalt und Gewalterfahrungen werden bei Männern* oftmals selbstverständlich hingenommen und als Teil männlicher Identität erachtet, auch von den betroffenen Männern selbst. Beratungsstellen für männliche Opfer von Partnerschaftsgewalt gibt es nur wenige und diese sind chronisch unterfinanziert. Nicht alle Beratungsstellen in der Opferhilfe haben eine männerspezifische Perspektive. Schutzwohnungen für Männer lassen sich an wenigen Händen abzählen. Das Bundesforum Männer fordert daher auf bundes-, landes- und kommunaler Ebene qualifizierte und niedrigschwellige Hilfestrukturen für betroffene Männer*, die gender-und männlichkeitsreflektiert arbeiten.
https://bundesforum-maenner.de/2018/11/maenner-als-opfer-von-partnerschaftsgewalt/

 

Ein interessantes Fortbildungsangebot von den Kollegen* aus Hamburg

Am Donnerstag den 04.04.19 findet von 10-17 Uhr ein Fortbildungstag zum Thema "Geschlechtliche Vielfalt in der Jungen*- und Männer*arbeit. Fortbildungstag für Pädagog_innen in der Jungen*- und Männer*arbeit." statt. In der eintägigen Fortbildung zum Thema „Geschlechtliche Vielfalt in der Jungen*- und Männer*arbeit“ fokussieren wir uns im Wesentlichen auf zwei Aspekte:

  • Wer ist unsere Zielgruppe „Jungen* und Männer*“? Was könnten ihre Bedürfnisse sein? Welche Lebenslagen können eine Rolle in der pädagogischen Arbeit sein? Und wie ändert sie die Zielgruppe und ggf. die Bedürfnisse an die Arbeit und die Anforderungen an die Pädagog_innen, wenn trans* und nicht- binäre Jungen* und Männer* mitgedacht und aktiv eingeladen werden?
  • Wie erfolgt die Kommunikation der Zielgruppe und die Haltung des Trägers dazu nach außen? Wie kann dies ggf. Eltern und Erziehungsberechtigten gegenüber kommuniziert werden?

Teil der Diskussion des Tages sind neben den oben genannten Aspekten, die Wissensvermittlung rund um das Thema trans* und die beginnende Klärung der eigenen Haltung. Vorbehalte und Unsicherheiten sind willkommen und werden wohlwollend mit aufgegriffen. Der Fortbildungstag richtet sich an Pädagog_innen in der Jungen*- und Männer*arbeit.

Wann: Donnerstag 04.04.2019 von 10-17 Uhr
Wo: Jungenarbeit Hamburg e.V., Bramfelder Straße 102 B, 22305 Hamburg
Kosten: 75 €
Anmeldung: bis 14.03.2019 bei hahne (at) jungenarbeit.info
Biografische Angaben: Alexander Hahne

  • arbeitet im Bereich der sexuellen Bildung (www.talk-about.info),
  • ist Trainer für trans* spezifische Sensibilisierungsarbeit und
  • Leiter von Workshops rund um die Themen Körpererfahrung und Bewegung, Medizinischer Fitnesstrainer und hat langjährige Erfahrung und Fortbildung in Tanz und kreativen Ausdrucksformen.

    * Erklärung: Der * hinter Jungen*, Männern* und trans* steht für Vielfalt in der Geschlechtsidentität und dem erleben des eigenen Körpers.

 

Leitfaden zum Thema Sicherheit von queeren Personen im Internet

73% der LGBTQs aufgrund werden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität im Internet angefeindet und schikaniert werden? Ein Leitfaden soll nun Betroffenen dabei helfen, sich gegen diese Anfeindungen zu wehren und sich davor zu schützen. Darin werden konkrete Tipps und praktische Anweisungen für alle nur erdenklichen Situationen gegeben.
https://de.vpnmentor.com/blog/die-meiste-lgbtqs-sind-opfer-von-cybermobbing-so-bleibst-du-online-sicher/