Beitrag von Marc Melcher (Referent von Fokus Jungs) im Handbuch für Offene Kinder- und Jugendarbeit erschienen. Thema: Jungent*treff

Der Text begründet, warum ein geschlechtshomogenes Setting im Rahmen einer geschlechtsreflexiven Sozialpädagogik Sinn machen kann, welche Ziele dieses Angebot der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) verfolgt und was seine grundsätzlichen Arbeitsprinzipien beinhalten. Er orientiert sich an Konzepten geschlechterreflexiver Sozialpädagogik und an ausgewählten Konzepten von Jungen*arbeit. Melcher, Marc (2021): Jungen*treff. In: Deinet, U., Sturzenhecker, B., von Schwanenflügel, L., Schwerthelm, M. [Hrsg.*in]: Handbuch für Offene Kinder- und Jugendarbeit. Wiesbaden: Springer Verlag. S. 553–561. Zum Verlag

 

Dossier von Dr. Paul Scheibelhofer bei der bpb: FREMD-GEMACHTE MÄNNLICHKEIT IM MIGRATIONSKONTEXT

Dr. Paul Scheibelhofer schreibt in seinem Dossier auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): "Männliche Migranten und Geflüchtete stehen immer wieder im Fokus des öffentlichen Interesses: 'Was macht diese Männer aus? Wie leben sie? Woran glauben sie?' In den Antworten auf diese Fragen erscheinen migrantische Jungen und Männer oftmals als homogene Gruppe, die sich vermeintlich grundlegend von Männern ohne Migrationserfahrungen unterscheidet. Um solche problematischen Verallgemeinerungen zu überwinden, braucht es eine andere Perspektive auf Männlichkeitskonstruktionen im Migrationskontext und auf die Rolle, die Dynamiken des Fremd-Machens hier spielen."

In seinem Text wirft Scheibelhofer einen Blick auf "Prozesse des Fremd-Machens durch die weiße Mehrheitsgesellschaft." Zum Dossier

 

Das Bundesforum Männer - Interessenverband Jungen, Männer und Väter zur Bundestagswahl 2021

Die FORDERUNGEN des Bundesforums:

Hier wurde noch einmal zusammengetragen und sehr komprimiert aufgeschrieben, was das Bundesforum Männer von der nächsten Bundesregierung und insgesamt politisch erwartet: Zu den Forderungen des Bundesforums

Zu den Interviews mit den Politiker*innen

 

Dokumentation des 6. Babelraumes zum Thema Jungen*arbeit  & Sexualpädagogik

Hier die Dokumentaion des 6. Babbelraumes mit einem Beitrag von Nico Spieler von der pro familia Friedberg. Zum Fachvortrag (PDF)

 

Passend zum 6. Babbelraum vom 14.9.21

Interview an Sexualpädagogin Chrisitne Hofstätter, Schau Hin!

"Heranwachsende und Pornografie – 5 Fragen an Christine Hofstätter vom Institut für Sexualpädagogik" ist der Titel dieses Interviews auf der Webseite der Initiative "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht." Darin spricht Hofstätter zum Beispiel über Genderstereotypen in der Auseinandersetzung mit Jugendsexualität, Entwicklung von Medienkompetenz und über Möglichkeiten offene Gesprächsräume anzubieten. Zum Artikel

 

Ein Interview mit dem Autor Omar Khir Alanam im Gespräch mit „ANDERERSEITS.ORG“

Omar Khir Alanam ist aus Syrien geflohen, lebt und arbeitet nun als Autor in Graz. Im Interview mit dem Medienprojekt "andererseits" spricht er über den Umgang mit Vorurteilen und seine Suche nach einem neuen Verständnis von Männlichkeit. Zum Interview

 

Fachgesprächsreihe wahre Männlichkeit? Männlichkeiten und Männlichkeitsbilder in der neuen Rechten

Video-Dokumentation der Heinrich Böll Stiftung/ Gunda Werner Institut und des Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse jetzt online

Erklärungsmuster und Deutungsangebote für die Abkehr von der Demokratie variieren erheblich. Die Fachgesprächsreihe geht der Frage nach, warum autoritäre Strukturen und rechte Ideologien und Weltanschauungen besonders attraktiv für Männer oder als Männer gelesene Personen sind. Die Video-Dokumentation der bisher fünf Fachgespräche mit unterschiedlichen Schwerpunkten steht online zur Verfügung. Zu den Beiträgen

 

Präsenz Fortbildung in Frankfurt am Main zum Thema: Männliche Fachkräfte in Kitas, Hort und Grunschule

Das Thema männliche Fachkräfte in Kitas ist nicht erst mit dem bundesweiten Modellprojekt „ Mehr Männer in Kitas“ des BMFSFJ präsent.
Rollenstereotype müssen reflektiert werden, um nicht Zuschreibungen immer wieder zu reproduzieren. Die Aussage, Männer sind wichtig, weil sie Männer sind, trifft da nur bedingt zu, denn die Qualität liegt nicht daran, dass sie „biologisch“ Männer sind. Männer sind wichtig, da sie Modelle von Männlichkeit(en) für Jungen* und Mädchen* darstellen und aufzeigen, dass sie jenseits von Stereotypen empathisch, fürsorglich und pflegend mit Menschen umgehen können. Die Qualität besteht darin, sich darüber bewusst zu werden, dass männliche Erzieher in einem weiblich konnotierten Arbeitsbereich tätig sind und dies „Wirkungen“ erzielt. Die Reflexion der eigenen Rolle in den unterschiedlichen Ebenen steht im Mittelpunkt der Treffen. Bei sich selbst, im Team, bei den Mädchen* und Jungen* und in der Elternschaft. Zur Ausschreibung

 

Buch: Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern. Kritische Reflexionen von Männlichkeiten

Die Autor:innen des Sammelbandes setzen sich mit der Frage auseinander, warum sich eigentlich so wenige Männer für die Gleichberechtigung aller Geschlechter einsetzen, wenn doch die Ungerechtigkeiten so offensichtlich sind? Das Buch, herausgegeben von Blu Doppe und Daniel Holtermann, nähert sich dem Thema aus 15 verschiedenen Perspektiven. Es verknüpft und berücksichtigt dazu abstrakt-analytische und biografisch-persönliche Beiträge verschiedener Autor*innen. Zum Verlag

 

Interessanter Artikel mit Tom Fixemer (Café Strich-Punkt/Stuttgart): Mann*-männliche* Prostitution (Veröffentlichung 2020)

Nicht nur Frauen* schaffen an Die Gesellschaft kennt keinen richtigen Namen für sie: Junge Männer, die sexuelle Dienste anbieten. Obwohl männliche Prostitution stattfindet, wird nicht darüber gesprochen – weder in der Gesellschaft noch in der Politik. Tom Fixemer, Sozialpädagoge und Geschäftsleitung des Vereins zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, gibt einen Einblick. Zum Beitrag

 

Reportage: Beschneidung – Nur ein Stück Haut?

Die WHO schätzt, dass weltweit 30 Prozent aller Menschen mit einem Penis beschnitten sind. In den allermeisten Fällen passiert das schon im Kindesalter, aus religiösen, kulturellen oder medizinischen Gründen. Über die möglichen Folgen wird aber kaum gesprochen. Ist die Vorhaut wirklich nur ein Stück Haut, auf das man gut verzichten kann? Um diese Frage zu beantworten, wird in der Reportage mit Betroffenen, aber auch mit Eltern beschnittener Kinder und mit Experten gesprochen. Zum Beitrag auf FUNK